Presseberichte

Die Macher der Leipziger Jazz­tage beweisen Mut

Die Aufgabe ist gewaltig, anspruchsvoll, eigentlich fast unlösbar. Miles-Davis-Ehrung an einem einzigen Abend mit gerade mal drei Konzerten bei einem einzigen Festival. Und das auch noch im altehrwürdigen Leipziger Opernhaus.

Jazzzeitung 5/2011

Die 35. Leipziger Jazztage be­gin­nen die Trias der Konzerte in der Oper mit einer Hommage an Miles Davis

Der 1991 gestorbene Jazztrompeter Miles Davis war in seiner über fünf Jahrzehnte andauernden Karriere nicht nur ein außergewöhnlicher Solist und Sound-Innovator – er prägte wie kein zweiter das Paradigma, dass Jazz nur dann Sinn mache, wenn er den Zeitgeist mitbestimmt. Mindestens vier Mal hat Davis die Entwicklung des Jazz in ent­scheidende Bahnen geleitet. Ein Tribut an diese Überfigur des Jazz an nur ei­nem Abend – keine einfache Aufgabe.

Leipziger Volkszeitung

Frederik Köster und die Spielvereinigung Sued tuten rund um Miles Davis und Gil Evans.

Jazztrompeter Miles Davis ist schon lange nicht mehr. Am 28. September jährt sich sein 20. Todestag. Grund für die Jazzclub-Vereinsmitglieder zu den Jazztagen dem Neuerer des Jazz einen ganzen Abend zu widmen. Alles rund um Miles Davis gibt es am gestrigen 15. September in der Leipziger Oper mit der Spielvereinigung Sued, dem Martin Auer Quintett sowie Adam Holzman & Brave New World. Die Resonanzen sind gut, das Publikum gelichtet.

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Leipziger Internetzeitung

Spielvereinigung Süd belebt ein­drucksvoll die Big-Band-Ge­schich­te

HALLE/MZ. So abwegig scheint der Gedanke nicht: Heutzutage wäre Händel bestimmt Jazz-Musiker. Unabhängig im Denken, perfekt im Handwerk, mit Ge­spür für das Publikum – darin übt sich auch die Spielvereinigung Süd. Die 18 Musiker eröffneten am Samstagabend den Jazz-Sommer im Hof des Händelhauses.

Mitteldeutsche Zeitung